Rechnet sich Ihre Sanierung?

• Eine energetische Sanierung muss wirtschaftlich sein.

Besitzer von Mehrfamilienhäusern müssen sich zwangsläufig an wirtschaftlichen Gegebenheiten und Bedingungen orientieren, die sich nicht jeder vorstellen kann. Die Anschaffung einer Renditeimmobilie erfolgte unter dem Aspekt der Kapitalbindung und Kapitalsicherung, Kapitalanlage, Kapitaloptimierung.

 

Der Erhalt einer guten Gebäudesubstanz/Gebäudequalität, die gleichbedeutend mit Wohnqualität ist, zählt zu den wichtigsten Aufgaben eines Vermieters, der eine solide Vermietbarkeit (und somit eine solide und sichere Kapitalrendite) anstrebt. Investitionen in die Verbesserung der energetischen Gebäudequalität sollten sinnvoller Weise mit grundsätzlich anderweitigen baulich notwendigen Investitionen kombiniert werden. Nicht alle Kosten lassen sich durch Mieterhöhungen oder Mieterumlagen kompensieren. Dennoch müssen auch Vermieter rechnen und kalkulieren.

 

Die abschließende Beantwortung der Frage, ob und wann sich eine Sanierung rechnet hängt von sehr vielen Einzelfaktoren ab: Wichtig bei allen Entscheidungen sind die Aspekte der notwendigen Werterhaltung, einer perspektivisch möglichen Wertsteigerung, steuerliche Auswirkungen sowie die grundsätzliche Kapitalstrategie des Eigentümers. Ob die Finanzierung der geplanten Maßnahmen entweder aus Eigenmitteln oder alternativ durch Fremdmittel, einer Finanzierung durch Bankdarlehen oder aus Fördermitteln des Bundes erfolgen soll. Ferner ist die nachhaltige Vermietbarkeit des Objektes sowie die Mieterstruktur unter Berücksichtigung möglicher Veränderungen im gesellschaftlichen Wandel wichtig.

 

Eine (energetische) Sanierung muss wirtschaftlich vertretbar sein, vor allem muss sie sowohl für den Vermieter als auch für die Mieter tragbar sein.